Informationen zum Hydrocephalus

- Schematische Darstellung der Ableitung in den rechten Vorhof (linker Bildteil) und in das Bauchfell (rechter Bildteil).
Hydrocephalus - im Volksmund auch “Wasserkopf” - ist eine Störung des Gehirnwasserkreislaufes. Dadurch kommt es zu einem Überdruck im Schädelinneren (Hirndruck). In der Regel ist der Rücktransport des Hirnwassers verringert. Zu 80 % tritt Hydrocephalus in Verbindung mit Spina bifida auf, es ist jedoch auch möglich, dass diese Behinderung alleine auftritt.
Durch bewährte Operationstechniken (Einsetzen eines Ventilsystems) werden die Voraussetzungen für eine altersgemäße Entwicklung geschaffen.
Hydrocephalus, wie auch Spina bifida, tritt bei etwa einem bis zwei Neugeborenen unter tausend auf. Bestimmte Ursachen konnten noch nicht genau nachgewiesen werden.
Sie können sich bei Fragen zu Hydrocephalus vertrauensvoll an den Landesverband wenden.
Wir geben Ihnen gern weitere Auskünfte und stehen Ihnen beratend zur Seite. Wir sind über unsere Kontakt- und Beratungsstelle erreichbar.