Informationen zur Spina bifida

Spina bifida
Abbildung zur typischen Spina bifida

Spina bifida ist in der Bevölkerung als “offener Rücken” bekannt. Tatsächlich heißt Spina bifidadie gespaltene Wirbelsäule” und bezeichnet die vorgeburtliche Fehlbildung einzelner Wirbelbögen, die zu einer Querschnittslähmung führt. Diese Fehlbildung kann an jeder beliebigen Stelle des Rückenmarkes auftreten.

Spina bifida ist eine der häufigsten Behinderungsformen bei Neugeborenen. Die genaue Ursache ist noch nicht bekannt. Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass das Risiko durch ausreichende Versorgung mit Folsäure bei Schwangeren verringert werden kann. Die Einahme von Folsäure sollte vor der Schwangerschaft begonnen werden, da Neuralrohrdefekte bereits vor der 6. Schwangerschaftswochen entstehen.

Neugeborene mit Spina bifida müssen unmittelbar nach der Geburt operiert werden. Der “offene Rücken” wird in der ersten Operation verschlossen.

Häufig kommt es zu einer Kopplung von Hydrocephalus und Spina bifida. Deswegen wird in den meisten Fällen auch zusätzlich ein Ventilsystem gelegt (siehe auch Hydrocephalus).

Durch bewährte Operations- und Therapietechniken können die Voraussetzungen für eine altersgemäße Entwicklung gegeben werden.

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